Massagen sind eine Wohltat für Körper und Geist. Sie dienen der reinen Entspannung oder aber der medizinischen Therapie. Jeder muss selbst ausprobieren, welche Art für ihn die richtige ist. Eine gute Massage kann heilen, pflegen und entspannen. Es gibt aber ganz verschiedene Varianten.

Das Geheimnis völliger Entspannung liegt auf unserer Haut. Auf einer Fläche von knapp zwei Quadratmetern ist die Haut mit Millionen empfindlicher Nervenenden versehen, die dem Gehirn jeden äußeren Reiz melden. Sobald Haut auf Haut trifft, entsteht dieser Reiz, der im ganzen Körper Rausch und Ruhe zugleich bewirkt.

Die klassische Massage ist das, was man vom Arzt auf dem Rezept verordnet bekommt – sie wird auch als schwedische Massage bezeichnet. Sie hat einen ganz klar geregelten Umfang, was Techniken und Einsatzgebiete betrifft, und ist gesetzlich geschützt. Eine Wellnessanwendung hingegen habe keinen direkten therapeutischen Ansatz. Die Idee ist, Körper und Geist in Einklang zu bringen, so dass Tiefenentspannung entsteht.

Verschiedene Techniken kennzeichnen die klassische Massage. Streichende Bewegungen führen die Lymphflüssigkeit in den venösen Blutfluss zurück, bekannt auch unter dem Begriff Lymphdrainage. Beim Kneten dehnen und entspannen sich die Muskelfasern, Hin- und Herreiben fördert die Durchblutung. Klopfen steigert sowohl die Durchblutung als auch die Muskelspannung, und die Vibrationstechnik lindert Schmerzen und entspannt. Massagen regen die Produktion von Glückshormonen an und beruhigen strapazierte Nerven.

Ein Massageverbot besteht grundsätzlich bei akuten Thrombosen, bestimmten Gefäßerkrankungen wie arteriellen Durchblutungsstörungen, Herzproblemen wie der dekompensierten Herzinsuffizienz sowie Erkrankungen des Lymphsystems.